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Klagenfurt Tourismus

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Auch im Bereich Kultur, Theater, Kleinkunst und Musik hat die "Kulturstadt im Süden" einiges zu bieten: Mit einem Vier-Sparten-Theater (verlinkt aufs Stadttheater), Kulturvereinen, Chören und Galerien verfügt Klagenfurt über eine lebendige Kunst- und Kulturszene.
Historisch Interessierte können die 800jährige Geschichte Klagenfurts beim Altstadtwandern Schritt für Schritt entdecken. Der Stadtpfarrturm aus dem 17. Jahrhundert bietet dabei eine ausgezeichnete Aussichtswarte.

Noch ein Geheimtipp: die Nostalgiefahrten im Sommer sind eine einmalige Gelegenheit, um die Landeshauptstadt aus einer ungewöhnlichen Perspektive zu erleben.

 


 

Austria Guide
 

 

 

Stadtführungen: http://www.kaernten-guide.at/


Lindwurmbrunnen
 

Lindwurmbrunnen

In seiner Mitte der Lindwurm (um 1590). Das Wappentier Klagenfurts, ursprünglich zweifüßiger Drache, der beim Stadttturm vorbeischwebt, als Erinnerung an die in der Gründungssage überlieferten Anfänge der Stadt (Furt der „Klage(n)“ = Klagenfurt). Der Lindwurmbrunnen mit „Untier“, Herkules und Renaissancegitter wurden 1636 fertig gestellt.

Die Sage vom Lindwurm [26 KB]


Maria-Theresien-Denkmal
 
Maria-Theresien-Denkmal

1765 wurde auf der Westseite des Neuen Platzes anstelle des Reiterstandbildes Leopolds I. das erste Denkmal der „Kaiserin“ Maria Theresia in Österreich errichtet. Die künstlerisch wertvolle Statue aus Hartblei wurde jedoch 1873 durch eine Bronzeplastik von Franz Pönninger und Rudolf Bayer ersetzt. 1972 wurde das Denkmal (nach Bau der Tiefgarage) auf die Ostseite des Platzes verlegt.


Rathaus
 
Rathaus

Seit 1918 in dieser Funktion. Ein 1650 errichtetes Renaissance-Palais der Grafen Rosenberg mit interessantem Stiegenaufgang.


Altes Rathaus
 
Altes Rathaus

Erbaut um 1600 von einem spanischen Baumeister. Einst Palais Welzer, heute Palais Rosenberg. Sehenswert Arkadenhof und das Rosenberg-Wappen über dem Hauptportal, das Fromiller-Gemälde von Justitia mit Wappen von Stadt und Land.


Wappensaal im Landhaus
 

Landhaus

1574 – 1594 anstelle der geschleiften ersten Burg der Stadt, einer Wasserburg, von den Ständen durch Hans Freymann und Johann Anton Verda erbaut. Sehenswert ist der Wappensaal: Wappensaal mit 665 Wappen der Kärntner Landstände, Landeshauptleute, Vizedome und Landesverweser.


Goldene Gans
 

Haus Zur Goldenen Gans

Alter Platz 31, 1489 beurkundet, vielleicht ältestes erhaltenes Haus der Stadt. Im Innenhof Relief mit Kentaur und Frauengestalt (vermutlich 16. Jh.) und schöne Arkaden.


Fußgängerzone Alter Platz
 

Fußgängerzone Alter Platz

Eine der beiden Verkehrslinien, an denen Herzog Bernhard die Stadt gründete. Ein Teilstück des Ost-West-Verkehrsweges, der sich hier mit dem Nordsüdlichen kreuzte. Am Ende des Alten Platzes – Ostseite – Erinnerungstafel der Landstände an das Völkermarkter Tor.


Dreifaltigkeitssäule
 
Dreifaltigkeitssäule und Pestsäule 

Ursprünglich aus Holz, um 1680 als Pestsäule auf dem Heiligengeistplatz errichtet. Nach dem Sieg über die Türken (Wien 1683) erweitert um Halbmond und Kreuz. 1965 wurde das Monument zum Alten Platz verlegt.


Wappen der Partnerstädte von Klagenfurt
 

Fußgängerzone Kramergasse

Ist die erste Fußgängerzone Österreichs (seit 1961) und neben dem Alten Platz und der Wiener Gasse die älteste Straße Klagenfurts. Sehenswert: Im Boden eingearbeitete Wappen der Partnerstädte von Klagenfurt.


Wörther-See-Mandl
 
Wörther-See-Mandl

Legendäre Figur aus der Sage um die Entstehung des Wörthersees. Metallplastik von Heinz Goll, 1965.

Die Sage vom Wörthersee Mandl [25 KB]


Floriani Denkmal
 
Floriani-Denkmal

Auf dem Heuplatz, errichtet 1781 anlässlich des Brandes von 1777. Heuplatz Anfang, Paul Hatheyer Schütt, ein ehemaliger Stadttorlöwe eingemauert.


Stadttheater
 
Stadttheater Klagenfurt 

Jugendstil-Gebäude, erbaut 1908 – 1910 anstelle des im 17. Jahrhundert errichteten Ballhauses. Renoviert und Zubau 1998 (Architekt Günther Domenig). http://www.stadttheater-klagenfurt.at/


Stadthaus
 
Stadthaus

Errichtet im 18. Jahrhundert auf dem ehemaligen Wall der Wölfnitz-Bastei. Hier war der erste Fluder (Wasseraustrittsstele) des von Norden von der Glan abzweigend über den Stadtgraben und durch die Stadt geführten Feuerbachs. 1830 wurde das Gebäude zu einem biedermeierlichen Herrenhaus umgebaut. Bemerkenswert der klassizistische Dreieckgiebel. In der Nähe die originalgetreue Nachbildung des Torsos einer Kaiserstatue (wahrscheinlich 16. Jahrhundert). Sie soll den sagenhaften Gründer Klagenfurts, Kaiser Claudius II. (Claudiforum = Markt des Claudius) darstellen.


Ausstellung in der Stadtgalerie
 
Stadtgalerie

Theatergasse 4, Sozialbau aus dem 18. Jahrhundert, ehemaliges Siechenhaus, als Armen- und Waisenhaus errichtet, 1996 revitalisiert. Musikschule und Stadtgalerie. Passage von Theatergasse zum Schubertpark.


Stadtpfarrkirche
 

Pfarrplatz

Ältester Stadtfriedhof (bis 1677). Das Haus Nr. 2 stammt aus dem Jahre 1620. Die Stadtpfarrkirche St. Egyd steht anstelle einer dreischiffigen Basilika (urkundlich erstmals 1255 als „Vrouwenkirche“ erwähnt).

Die Sage vom Türmer zu Klagenfurt [26 KB]


Spanheimer Denkmal
 

Spanheimer Denkmal

Denkmal: Standbild Herzog Bernhards von Spanheim, Gründer der Stadt Mitte des 13. Jahrhunderts. Steinsockel mit naturalistischen Löwen von Josef Kassin (t 1931). Von diesem Platz kommt man über die Kramergasse zur neu gestalteten Eisengasse bis zur Tabakgasse.


Museum Moderner Kunst Kärnten
 

Museum Moderner Kunst Kärnten – ehemalige Burg

Das Gebäude wurde 1586 als „Collegium sapientiae et pietatis“ (Höhere Schule de Weisheit und Frömmigkeit) für den protestantischen Adel errichtet. Im 17. Jahrhundert bis Mitte des 18. Jahrhunderts Residenz der Kärntner Burggrafen. Die Nordfront, Bugkapelle (Zugang über das Museum) sowie das 2. Obergeschoss sind Ergänzungen des 18. Jahrhunderts. 1933 Gründung der „Kärntner Landesgalerie“. Großer Umbau ab 2001, Neueröffnung im Juni 2003.



 
Diözesanmuseum

Domplatz, schöne und reichhaltige Sammlung sakraler Kunst von Romantik bis Spätklassizismus.


Domplatz mit Domkirche
 
Domplatz mit Domkirche

Auf dem Gelände des ehemaligen Jesuitenkollegs, der späteren „Jesuitenkaserne“ (durch Bomben 1944 zerstört). Die Domkirche, „früheste Wandpfeilerkirche Österreichs“, wurde von den protestantischen Ständen 1581 in Auftrag gegeben und 1591 der Heiligen Dreifaltigkeit geweiht. Seit Sommer 2007 ist auch das Altstadtmodell auf dem Domplatz aufgestellt.


Haus
 
Haus „Goldener Brunnen“, Lidmanskygasse 8

Das Haus „Goldener Brunnen“, 17. Jahrhundert, war ein Nebengebäude der gegenüberliegenden Jesuitenkaserne (Domplatz) und wurde von den Jesuiten als Seminar benützt. Sehenswertes Rundbogenportal mit Inschrifttafel und Jesuiten-Ordensrelief.


Marienkirche_1
 
Marienkirche (Benediktinerkirche)

1613 als Teil des Franziskanerklosters im Auftrag der katholischen Stände von Adam Kolnig (t 1632) erbaut. Nach oftmaligen Änderungen blieb bis heute ein achteckiger Turm, der Stuckdekor aus dem 17. Jahrhundert, das Kreuzigungsbild von Fromiller, Grab- und Gedenksteine u.a. für Freiherrn von Herberstein und Klostergönnerin Gräfin Rosenberg. Die Kirche wurde 1807 an die Benediktiner übergeben


Steinerner Fischer
 
Steinerner Fischer

Standbild, zuvor lange Zeit auf dem Heiligengeistplatz, ist wohl zur Versinnbildlichung der alten Fischmarktordnung 1606 aufgestellt worden.

Die Sage vom Steinernen Fischer [24 KB]


Heiligengeistkirche am Heiligengeistplatz
 

Heiligengeistkirche

Die im Kern gotische, aber barock erneuerte Kirche ist nordseitig dem Heiligengeistplatz, zusammen mit dem schlichten Kloster (seit 1678 Ursulinen) eingefügt. Sehenswert die sechs holzgeschnitzten Wappen sowie das Weihwasserbecken aus 1623.


Bambergerhof
 
Bamberger Hof

Das ehemalige Palais gehörte bis 1614 dem protestantischen Arzt Urban Zusner von Zusnerberg. Dann Palais des Hochstiftes Bamberg (1759), Fassade 19. Jahrhundert. Renaissance-Arkadenhof mit Fassade um 1650, Passage zur Renngasse.


Stauderhaus
 
Stauderplatz 8 / Stauderhaus

1909 (Architekt Franz Baumgartner) Musterbeispiel für den deutschen Heimatstil.


Blick auf die Halbinsel Maria Loretto
 
Schloss Maria Loretto auf der Halbinsel Loretto
Das Schloss Maria Loretto, ein 2-geschossiger Bau auf rechteckigen Grundriss mit hohem Walmdach, befindet sich im Besitz der Landeshauptstadt Klagenfurt. Es wurde 1652 von Graf Johann Andrä von Rosenberg als Lustschloss mit weitläufigen Gartenanlagen nach "italienischer Manier" erbaut. Nach einem Brand wurde 1708 nor noch das Schloss in schlichter Form und die Maria-Loretto-Kapelle erneuert.

Blick auf die Kreuzberglkirche von der Radetzkystraße
 

Kreuzbergl mit Kreuzbergl-Kirche

Unweit vom Stadtzentrum gelangt man über die Radetzkystraße zum Naherholungsgebiet Kreuzbergl. Sehenswert ist hier die Kreuzberglkirche (Kalvarianbergkirche): 1742 geweiht. Barocker Bau mit zwei Zwiebeltürmen. Scheinkuppel mit Architekturprospekt und Schweißtuch Christi von Josef Ferdinand Fromiller. Hochaltäre und Seitenaltäre ebenfalls von Fromiller. Die Kreuzwegstationen entstanden nach dem Kirchenbau; anstelle der Hl. Grabkapelle (1742) die Landesgedächtnisstätte. Sämtliche Mosaikdarstellungen von Karl Bauer.


Musils Reisekoffer
 

Musil-Haus – Robert-Musil-Literatur-Museum

Ständige Ausstellungen zu Robert Musil, Ingeborg Bachmann und Christine Lavant im Geburtshaus des österreichischen Dichters von Weltrang. http://www.musilmuseum.at/


Steinerne Brücke am Lendkanal
 

Lendkanal

Idyllischer Wasserweg vom Wörthersee in die Altstadt. Schon im Jahre 1240 wurden Pläne von Herzog Bernhard von Spanheim entwickelt, um einen Wasserlauf vom Wörthersee bis zum Zentrum der Stadt Klagenfurt zu bauen. Erst 1527 konnte mit den Grabungsarbeiten für den „Lendkanal“ begonnen werden. Zu dieser Zeit diente der Lendkanal als Wasserversorger der Stadtgräben und als Löschwasserreservoir. Mit der Erweiterung und Vertiefung des Kanals im Jahre 1558 konnte zeitweise ein reger Handels- und Personenverkehr auf dieser historischen Wasserstraße abgewickelt werden. Mehrere Unternehmungen haben seither, mit einigen Unterbrechungen, die Schifffahrt auf dem Lendkanal betrieben. Sehenswerte Punkte am Lendkanal: u.a. Evangelische Johanneskirche (Neugotische Schablonenmalerei), Elisabethsteg, Jergitschsteg, Rizzibrücke, Steinerne Brücke (erbaut zwischen 1527 und 1538), Heinzelsteg, Europapark, Minimundus, Planetarium, Reptilienzoo, Schloss Maria Loretto (erbaut 1652), Maiernigg (Vorort von Klagenfurt; hier befindet sich das Komponierhäuschen des bekannten österreichischen Komponisten Gustav Mahler sowie dessen Strandhaus aus dem 19. Jahrhundert).


Stadion Klagenfurt
 
Wörthersee-Stadion Klagenfurt – eine neue Sehenswürdigkeit!?

Das Wörtherseestadion Klagenfurt beeindruckt durch signifikante Gestaltung. Effekte werden durch die Dachhaut über den Tribünen erzielt, die teilweise aus transparenten Doppelstegplatten besteht. Ziel des Architektenteams war es, ein kompaktes, in die Landschaft integriertes Stadion zu entwickeln. Die Tribünen liegen in größtmöglicher Nähe zum Spielfeld und machen jedes Spiel zu einem besonderen Live-Erlebnis. Mehr Informationen auf www.woertherseestadion.at


 
 
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